Windows Vista Service Pack 1

Das Serivce Pack 1 von Vista brachte Vorteile wie bessere Spieleunterstützung (SWAT 4 läuft endlich, juhu!), aber größtenteils auch negative Folgen mit sich. So dauert es nicht nur länger Daten von verschiedenen Festplatten auf andere zu kopieren oder auch von USB auf S-ATA, sondern auch viele Programme stürzen einfach ab und lassen sich dann selbst mittels Taskmanager nicht beenden. Passiert ist mir das beispielsweise mit dem Firefox, der nun 3 mal als eigener Prozess läuft und dabei ca. 300 (!) MB (bei Abspielen eines Flashvideos sogar 400) Arbeitsspeicher verprasst. Das ist selbst bei 4096 MB, die ich hab, viel, wenn nur rund 3,5 GB dank 32 Bit-Vista zur Verfügung stehen. Ich werd vorerst nicht auf Vista x64 umsteigen, da man da nur noch schlechteres hört…

Ein weiteres sehr beliebtes Phänomen: Programme, die man beendet, verabschieden sich mit einer Fehlermeldung. So geschehen bisher mit Firefox, Winamp, Spielen, Windows Media Player, VLC Player usw. Das Service Pack 1 nervt also zu Beginn genauso wie Vista ansich damals.

Von daher beginn ich mich zu fragen, warum denn Microsoft das SP1 kurz vor dem Release nochmal um einige Wochen verschoben hat, um kleinere Fehler auszumerzen. In Sachen Bugfixing kann sich Microsoft daher noch einiges von Open-Source-Entwicklern wie denen der Linux-Distribution “Ubuntu” abschneiden. Diese veröffentlichten kürzlich die Version 8.04 mit Langzeit-Unterstützung. Hier wird Support groß geschrieben.