Eben hab ich eine sehr sehr interessante Dokumentation auf Phoenix gesehen (und auch direkt auf YouTube gefunden), die sich mit der Speicherung digitaler Inhalte beschäftigt und wie wir unsere jetzige Geschichte der Nachwelt präsentieren können. Früher konnte man die Geschichte noch in Stein meißeln, heute wird alles auf CDs gespeichert, die in Tausend Jahren sicher nicht mehr lesbar sind - vielleicht schon in zehn Jahren nicht mehr. Sehr interessant! Hab ich noch gar nicht drüber nachgedacht. Sollte sich jeder mal anschauen.

Das Serivce Pack 1 von Vista brachte Vorteile wie bessere Spieleunterstützung (SWAT 4 läuft endlich, juhu!), aber größtenteils auch negative Folgen mit sich. So dauert es nicht nur länger Daten von verschiedenen Festplatten auf andere zu kopieren oder auch von USB auf S-ATA, sondern auch viele Programme stürzen einfach ab und lassen sich dann selbst mittels Taskmanager nicht beenden. Passiert ist mir das beispielsweise mit dem Firefox, der nun 3 mal als eigener Prozess läuft und dabei ca. 300 (!) MB (bei Abspielen eines Flashvideos sogar 400) Arbeitsspeicher verprasst. Das ist selbst bei 4096 MB, die ich hab, viel, wenn nur rund 3,5 GB dank 32 Bit-Vista zur Verfügung stehen. Ich werd vorerst nicht auf Vista x64 umsteigen, da man da nur noch schlechteres hört…
Ein weiteres sehr beliebtes Phänomen: Programme, die man beendet, verabschieden sich mit einer Fehlermeldung. So geschehen bisher mit Firefox, Winamp, Spielen, Windows Media Player, VLC Player usw. Das Service Pack 1 nervt also zu Beginn genauso wie Vista ansich damals.
Von daher beginn ich mich zu fragen, warum denn Microsoft das SP1 kurz vor dem Release nochmal um einige Wochen verschoben hat, um kleinere Fehler auszumerzen. In Sachen Bugfixing kann sich Microsoft daher noch einiges von Open-Source-Entwicklern wie denen der Linux-Distribution “Ubuntu” abschneiden. Diese veröffentlichten kürzlich die Version 8.04 mit Langzeit-Unterstützung. Hier wird Support groß geschrieben.