Es ist mal wieder Zeit für einen CD-Review. :) Daniel Powters Debutalbum aus dem Jahr 2006 ist nach ihm selbst benannt. Obgleich ab 19. September schon die nächste Platte von ihm in den Läden stehen wird (”Under the Radar”), werfe ich mal einen genauen Blick auf sein aktuelles Album “Daniel Powter”.

Aufmachung 4/10

Das Cover hat schon irgendwie was. VIelleicht soll es zeigen, wie schnell unser Leben dahinrauscht - so schnell wie eine U-Bahn - und wir können nur zusehen. Jedenfalls bietet das Booklet nicht mehr als ein paar Bilder von ihm und keinerlei Lyrics. Insgesamt deutlich zu wenig.

Songs

Darum geht es doch schließlich: Die Musik. Hier nun die einzelnen Lieder, wie sie mir gefallen.

1. Song 6 6/10

Chilliges Lied, aber die hohe Stimme geht einem doch auf die Nerven.

2. Free Loop 8/10

Schönes Lied mit guten Lyrics und dank eingängigem Refrain mit Ohrwurmpotenzial.

3. Bad Day 9/10

Die bislang einzigste Singleauskopplung ist auch gleichzeitig mein Highlight des Albums. Eingängig, keine nervige Stimme und gute Lyrics.

4. Suspect 7/10

“Suspect” hat reiht sich in die Songs der Platte ein, die einfach nicht umhauen wollen. Die Stimme ist meist zu abstrus.

5. Lie to Me 9/10

Gefällt mir von den Lyrics, vom Tempo, von den Instrumenten (allen voran das Piano) und auch von der passenden Stimme her sehr gut.

6. Jimmy gets high 8/10

Ein weiterer Topsong des Albums. Wären die Lyrics etwas abwechslungsreicher und der beim öfteren Hören hohe Kopfschmerzfaktor aufgrund der hohen Stimme beim Refrain nicht vorhanden, hätte es für mehr gereicht.

7. Styrofoam 9/10

“Styrofoam” unterscheidet sich völlig von den anderen Liedern und das sowohl vom eher langsamen Tempo her, von teilweise sinnfreien Lyrics und einer nervfreien Stimme. Passt aber mit einem super Pianosolo gut zusammen. Top!

8. Hollywood 6/10

Lückenfüllerlied. Nicht schlecht, aber auch nicht gut.

9. Lost on the Stoop 7/10

Ruhiger Song mit gutem Refrain und teilweise unverständlichen Lyrics.

10. Give me Life 8/10

Angenehmer Song mit guten Lyrics.

Fazit

Daniel Powters selftitled Debutalbum besitzt nur eine Hand voll wirklich außergewöhnlicher Songs und bewegt sich abgesehen davon nur auf oberem Durchschnittsniveau. Durch teilweise verwirrende Lyrics kann man sich auch schlecht mit den Songs identifizieren. Von daher bitte klarere Texte und keine so hohe Stimme mehr für das nächste Werk.

Wertung: 7,36